one man’s trash, another man’s treasure

Ich habe versucht, inmitten von Müll Dinge zu entdecken, die sonst niemand sieht. Ich habe den Müll transformiert, ohne ihn tatsächlich zu verändern. Entstanden sind Teppiche, die grafisch ansprechende Muster bilden und gleichzeitig etwas über unsere Wegwerfgesellschaft erzählen. Mir gefällt der Gedanke, den Müll dort zu lassen, wo er sonst zu finden ist: auf dem Boden – nur eben in geordneter Form. Durch Multiplikation eines einzelnen weggeworfenen Gegenstandes, durch Sammeln und Sortieren habe ich den Müll in einen anderen Zusammenhang gebracht, ihm ein anderes Image verliehen. Aus alltäglichem Müll wie Plastiktüten, Getränkedeckeln, Bäckertüten, Büroabfällen, Bonbonpapierchen, Kosmetikverpackungen usw. sind grafisch ansprechende Gewebe entstanden. Die Qualitäten der einzelnen Objekte sind alle unterschiedlich, aber tragen alle eine gewisse Materialpoesie in sich. So eignen sich einige der Teppiche beispielsweise ideal für den Außen- oder Badezimmerbereich. Die Teppiche haben keinen direkten praktischen Nutzen über den eines normalen Teppichs hinaus, sondern erzählen viel mehr etwas über unsere Gesellschaft: Sie informieren darüber was an Abfall anfällt und erzählen Geschichten über Menschen und Produkte. Die Teppiche bieten die Möglichkeit, diese Mengen geordnet, in eindrucksvolle Muster verwoben, verschweißt, verknüpft oder verschmolzen zu sehen.

Leider habe ich es aus Zeitmangel noch nicht geschafft, das ganze Projekt auf die Homepage zu laden. Deshalb vorab mal zumindest ein kleiner Link zum Facebook Fotoalbum mit Eindrücken der Präsentation und dem Eunique Messestand.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150829541159375.424473.648799374&type=3&l=7515027707

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